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Jetzt neu: Diamanten aus dem Labor


Auch wenn im Labor gezüchtete Diamanten nicht so selten sind wie ihr Gegenstück aus der Erde, sind sie eine erschwingliche Alternative und werden als echt erachtet. Werfen Sie einen Blick in diesen hilfreichen Leitfaden, bevor Sie sich entscheiden, einen im Labor gezüchteten oder einen natürlichen Diamanten zu kaufen.

Gehe zu:
  • Was sind im Labor gezüchtete Diamanten?
  • Wie werden sie hergestellt?
  • Welche Unterschiede gibt es zu natürlichen Diamanten?
  • Sind sie nachhaltiger?
  • Wie erkenne ich einen im Labor gezüchteten Diamanten?
  • Wie wird dadurch Endpreis beeinflusst?
  • Muss ich auch bei im Labor gezüchteten Diamanten auf die 7Cs achten?
  • Eine kurze Wiederholung der 7Cs von 77 Diamonds:

Was sind im Labor gezüchtete Diamanten?

Im Labor gezüchtete oder synthetische Diamanten werden auf ähnliche Weise hergestellt wie natürliche Diamanten. Dabei wird lediglich der Entstehungsprozess beschleunigt, der in einem Labor anstatt in der Natur stattfindet. Diamanten aus dem Labor haben die gleichen chemischen Eigenschaften wie natürliche Diamanten – im Gegensatz zu Zirkonia-Edelsteinen – und gelten als echt. Da sie zunehmend serienmäßig hergestellt werden, haben sie jedoch nicht denselben Gefühls- oder Handelswert wie ihre natürlichen Pendants.

Wie werden sie hergestellt?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Labordiamanten herzustellen. Davon sind zwei besonders wichtig:

Bei der chemischen Gasphasenabscheidung (englisch Checmical Vapour Desposition, CVD), wird ein hochqualitativer Diamant (oder ein anderes hitzebeständiges Material) in eine Vakuumkammer platziert, in der sich verschiedene Gase oder ein Kohlenstoffmaterial befinden. Dieses Material wird auf extreme Temperaturen erhitzt (um die 700° bis 900°), wodurch Kristalle den ersten „Diamantkeim“ bilden. Stellen Sie es sich so vor: Eine feine Zusammensetzung von Kohlenstoffmaterialien, die herabregnet, um Diamantkristalle zu generieren.

High Pressure, High-Temperature (HPHT, deutsch Hochdruck/Hochtemperatur) ist ein ähnliches Verfahren, bei dem ein „Diamantkeim“ hohem Druck und hoher Temperaturen ausgesetzt wird, wodurch sich Kristalle bilden und wachsen können.

Die fertigen Rohedelsteine werden dann geschliffen und poliert. Theoretisch gibt es kein Limit dafür, wie groß ein im Labor gezüchteter Diamant werden kann oder wie viele hergestellt werden können.

Welche Unterschiede gibt es zu natürlichen Diamanten?

Weil sie zunehmend serienmäßig produziert werden, sind Diamanten aus dem Labor nicht so selten wie ihre Pendants aus der Erde. Wenn Sie jedoch ein dekoratives Schmuckstück für den Alltag kreieren möchten oder den Look eines größeren Diamanten zu einem erschwinglicheren Preis nachbilden möchten, sind sie eine gute Alternative.

Jedoch sind sie nicht so romantisch wie natürliche Diamanten, welche vor rund 3,3 Milliarden Jahren tief in der Erde entstanden und nur begrenzt verfügbar sind. Jeder natürliche Edelstein ist selten und hat seine eigenen individuellen Eigenschaften und Identität. Sie sind als Schmuckstücke sehr begehrt und werden als Wertanlage von Generation zu Generation weitergereicht.

Sind sie nachhaltiger?

Es wird viel darüber debattiert, ob Diamanten aus dem Labor eine nachhaltige Alternative zu natürlichen Diamanten sind.

Viele Menschen denken, dass im Labor gezüchtete Diamanten umweltfreundlich sind. . Tatsächlich wird für ihre Produktion eine erheblich Menge an Energie benötigt. Es ist schwierig, den tatsächlichen CO2-Fußabgruck eines einzelnen Karats zu messen, egal ob es sich um einen natürlichen Diamanten oder einen aus dem Labor handelt. Experten haben jedoch herausgefunden, dass im Labor gezüchtete Diamanten oft erhebliche Mengen nicht-erneuerbarer Energie verbrauchen.

Beim Messen des CO2-Fußabdrucks von Diamanten kommt ein breites Spektrum an Faktoren ins Spiel wie etwa die verwendete Maschinen, Energiequellen oder Bergbaumethoden. Im Schnitt verbrauchen Diamanten aus dem Labor weniger Energie als abgebaute natürliche Diamanten. Das bedeutet aber nicht, dass sie eine nachhalte Option sind.

Ein Bericht von ABN Amro aus dem Jahr 2011 besagt, dass die Herstellung von einem Karat Diamant im Labor rund 26 kWh Energie gebraucht. Zum Vergleich: Ein Karat Diamant aus der Erde zu holen benötigt 57 kWh.

Bei 77 Diamonds finden Sie eine Selektion an Diamanten aus dem Labor, die zu 100 % mit erneuerbarer Energie produziert wurden. Zum Zwecke der Transparenz steht dies auch im Zertifikat des Diamanten und auf unserer Webseite.

Wie erkenne ich einen im Labor gezüchteten Diamanten?

Es ist schwierig, einen Diamanten aus dem Labor von einem natürlichen Diamanten zu unterscheiden, da sie praktisch ident sind. Nur ein Experte mit spezieller Ausrüstung kann die Einschlüsse erkennen, die nur in Diamanten aus dem Labor zu finden sind.

Wenn Sie wissen wollen, ob ein Diamanten aus dem Labor kommt oder natürlich ist, bitten Sie am besten Ihren Juwelier um einen Bewertungsbericht. Das Gemological Institute of America stellt für jeden im Labor gezüchteten Diamanten ein offizielles Zertifikat aus, sodass die Herkunft des Edelsteines völlig transparent ist.

Wie wird dadurch Endpreis beeinflusst?

Diamanten, die im Labor gezüchtet werden, sind sehr kostengünstig: Abhängig von Größe, Farbe und Reinheit, kosten sie oft weniger als die Hälfte als ein natürlicher Diamant.

Wenn Sie jedoch in Diamanten investieren möchten, empfehlen wir den Kauf eines natürlichen Diamanten, da es wahrscheinlicher ist, dass dieser dank seiner Seltenheit auch in Zukunft noch von großem Wert ist.

1 ct, G-Farbe, exzellenter Schliff, VS2, natürliche Diamanten im Rundschliff 1 ct, G-Farbe, exzellenter Schliff, VS2, Diamanten aus dem Labor im Rundschliff
Chemische Zusammensetzung C C
Kristalline Struktur Kubisch Kubisch
Brechungsindex 2.42 2.42
Streuung 0.044 0.044
Härte 10 10
Dichte 3.52 3.52
Energieverbrauch Etwa 57 kWh Etwa 26 kWh
Seltenheit Sehr selten, insbesondere, da dies Keine echte Seltenheit
Langfristiger Wert Stabiler langfristiger Wert Langfristiger Wert nimmt ab
Durchschnittspreis £4450 £1530

Muss ich auch bei im Labor gezüchteten Diamanten auf die 7Cs achten?

Nur weil ein eines Diamanten künstlich ist und aus dem Labor kommt, bedeutet das nicht, dass er makellos ist. Genau wie natürliche Diamanten wachsen bei Diamanten aus dem Labor Unreinheiten in ihrem Inneren. Wir empfehlen, beim Kauf eines Diamanten immer auf die Farbe, die Reinheit, den Schliff und das Karatgewicht zu achten, ungeachtet seiner Herkunft.

Denken Sie daran: Auch ein Diamant, der im Labor gezüchtet wurde, kann schlecht geschliffen oder verfärbt sein und Unreinheiten in seinem Inneren haben. Diese Aspekte beeinflussen seinen Endpreis und somit die Investition, die Sie machen möchten, sehr.

Eine kurze Wiederholung der 7Cs von 77 Diamonds:

Carat (Karat)
Carat (Karat) ist der Begriff, der zur Bestimmung des Gewichtes eines Diamanten verwendet wird. Manchmal wird ein Punktesystem herangezogen, bei dem 100 Punkte einem Karat entsprechen, welcher wiederum 0,2 Gramm entspricht. Ein hohes Karatgewicht macht einen Diamanten teurer, insbesondere dann, wenn es sich um einen natürlichen Diamanten handelt.

Colour (Farbe)
Das Gemological Institute of America bewertet die Farbe eines Diamanten mit den Buchstaben D bis Z. Wird ein Diamant mit D bewertet, bedeutet das, dass der Diamant völlig farblos ist. Das macht ihn sehr wertvoll. Hat ein Diamant eine erkennbare Farbe, bekommt er eine geringere Bewertung. Auch die Farbe eines Diamanten, der im Labor gezüchtet wurde, wird nach dessen Fertigstellung bewertet, genau wie ein natürlicher Diamant. Manche Labore experimentieren mit der Herstellung ‚ausgefallener‘ blauer, gelber oder rosafarbener Diamanten.

Clarity (Reinheit)
Im Labor gezüchtete Diamanten können Einschlüsse haben. Einschlüsse sind kleine Mängel im Inneren eines Edelsteines, die bei seiner Entstehung auftreten. Oft sind solche Einschlüsse mit bloßem Auge nicht erkennbar. Sichtbare Einschlüsse hingegen können den Wert Ihres Diamanten erheblich verringern.

Cut (Schliff)
Die Art, wie Ihr Diamant geschliffen wurde, trägt wesentlich zu seinem Wert und seiner Qualität bei. Ein guter Diamantschleifer weiß, wie man die Leuchtkraft eines Diamanten und die hypnotisierenden Lichtbrechungen in seinem Inneren kontrolliert. Ein schlechter Schliff hingegen mindert das natürliche Funkeln eines Diamanten. 77 Diamonds verkauft keine Diamanten, die keinen „angemessenen“ Schliff haben.

Certification (Zertifizierung)
Labore markieren jeden ihrer Diamanten mit einem mikroskopisch kleinen Symbol, sodass Experten zwischen einem natürlichen und einem synthetischen Diamanten unterscheiden können. Das ist jedoch nicht immer der Fall. Auch bei Diamanten, die aus einem Labor kommen, ist es wichtig, beim Kauf nach der Zertifizierung zu fragen.

Contour (Form)
Die Kontur oder Form eines Diamanten kann seinen Wert ebenfalls bestimmen. Das ist bei natürlichen und synthetischen Diamanten gleichermaßen der Fall. Die Form ist auch eine Sache des persönlichen Geschmacks. Sie verleiht dem Schmuckstück sein endgültiges Aussehen. Wählen Sie einen Diamanten, der Ihrem Geschmack entspricht, aber auch mit dem Schmuckdesign übereinstimmt, das Sie kreieren möchten.

Cost (Kosten)
Ein im Labor gezüchteter Diamant kostet weniger als sein natürliches Gegenstück, da die Seltenheit eines Edelsteins einen erheblichen Einfluss auf dessen Wert hat. Der Endpreis eines Diamanten hängt jedoch auch von der Qualität seines Schliff, seiner Farbe und seiner Reinheit ab.

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