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Unser Saphir-Guide


Als Symbol für Weisheit, Aufrichtigkeit und Vertrauen sind Saphire ein bedeutungsvolles Geschenk für jeden, der sein eigenes Schmuckstück besitzen möchte. Erfahren Sie bei 77 Diamonds noch heute mehr über sie.

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  • Was sie symbolisieren
  • Zeitlose Designs
  • Worauf Sie achten sollten

Was sie symbolisieren

Saphire sind schon seit Jahrhunderten in vielen Kulturen wertvolle und geschätzte Besitztümer. Im antiken Persien glaubte man beispielsweise, dass die Welt auf einem riesigen Saphir sitzt, und dessen Reflektionen dem Himmel seine blaue Farbe geben.

Im antiken Griechenland glaubten reiche Familien, dass diese Edelsteine ihre Besitzer vor Unheil und Neid beschützen, und im Mittelalter glaubten die Menschen, dass Saphire Krankheiten heilen können und ein Gegenmittel für viele Gifte sind.

Heutzutage repräsentieren diese leuchtend blauen Edelsteine den Adel, aber auch Vertrauen, Aufrichtigkeit und Weisheit. Sind außerdem der Geburtsstein für September und werden oft genutzt, um den 5. und 45. Hochzeitstag zu feiern.

Zeitlose Designs

Im Volkstum, der Geschichte und der Kunst werden Saphire oft mit der Farbe Blau in Verbindung gebracht. Tatsächlich verfügen Saphire über eine Vielfalt an Farben, da sie zum Mineralgruppe Korund gehören, so wie Rubine.

In der Juwelierbranche findet man jedoch fast ausschließlich blaue Saphire. Die lebendigen und kräftigen Farbtöne der exquisitesten Saphire wirken fast wie Samt. Mit ihnen werden die herausragendsten aller Schmuckstücke kreiert.

Zu den berühmtesten Saphiren zählt der Rockefeller-Saphir, ein 62-karätiger Edelstein, der in Myanmar entdeckt wurde. In den 1930er-Jahren wurde er rechteckig geschliffen und zuerst in eine Brosche und dann einen Ring gesetzt, der an seinen Seiten mit zwei dreieckigen Diamanten besetzt ist.

Saphire sind nach Diamanten der am zweithäufigsten gewählte Edelstein für Verlobungsringe. Das ist keine Überraschung, denn einer der bekanntesten Saphire aller Zeiten ist ein 12-karätiger Saphir, mit dem der Verlobungsring besetzt ist, der damals von Prinzessin Diana und heute von Kate Middleton, Herzogin von Cambridge, getragen wird.

Saphire sind zudem langlebig und kratz- und splitterresistent. Sie können daher problemlos täglich getragen werden.

Worauf Sie achten sollten

Kosten und Karat
Der endgültige Preis Ihres Saphirs wird von vielen Faktoren bestimmt, darunter Farbe, Karat, Schliff, Reinheit, Behandlung und Herkunft. Mit der richtigen Kombination dieser Faktoren bleibt der langfristige Wert Ihres Edelsteins stabil oder steigt sogar.

Große Saphire sind extrem selten und nur sehr begrenzt verfügbar. Aus diesem Grund lässt das Karatgewicht Ihres Edelsteins dessen Wert exponentiell in die Höhe schnellen. Der Preis eines 10-karätigen Saphirs ist normalerweise 20-mal höher als der eines Einkaräters.

Farbintensität
Die Farbe eines Saphirs beeinflusst dessen Wert am stärksten. Im Gegensatz zu Diamanten gibt es für diesen Edelstein jedoch kein international anerkanntes Farbbewertungssystem. 77 Diamonds verwendet die sieben Stufen der Farbintensität des ICL, welche sich zwischen Dunkel und Sehr hell bewegen.

Die beliebteste Farbintensität bei Saphiren ist Leuchtend. Diese Farbe wird dank seiner tiefen und satten Farbtöne auch als ‚Königsblau‘ bezeichnet.

Manche blaue Saphire weisen einen leichten Violett- oder Grünton auf. Wenn diese Sekundärfarben intensiv und deutlich sichtbar sind, kann das den Wert Ihres Saphirs verringern.

Reinheit
Einschlüsse in Saphiren sind geläufig und werden oft auch akzeptiert. Oft geben sie Hinweise auf die Herkunft des Edelsteins. Es gibt drei Reinheitsgrade:

  • „Lupenrein“ (EC1 - EC2) bedeutet, dass Einschlüsse nicht mit bloßem Auge erkannt werden können. Lupenreine Saphire sind aufgrund ihrer Seltenheit wertvoller.
  • „Leicht sichtbare Einschlüsse“ (VI1 - VI2) bedeutet, dass Einschlüsse nur leicht mit bloßem Auge sichtbar sind.
  • „Sichtbare Einschlüsse“ (I1 - I2) bedeutet, dass Einschlüsse gut mit bloßem Auge erkennbar sind.

Schliff und Form
Normalerweise haben Saphire einen Brillant- und Stufenschliff. Ein Brillantschliff stellt sicher, dass das Licht gleichmäßig im Edelstein reflektiert wird. Ein Stufenschliff verleiht dem Schmuckstück ein intensives Feuer. Manchen Saphiren wird ein Cabochonschliff gegeben, der dem Edelstein ein glattes und abgerundetes Finish verleiht. Denken Sie daran, dass die Qualität des Schliffes den Gesamtwert Ihres Edelsteins beeinflusst.

Die Form Ihres Saphirs wiederum hat keinen Einfluss auf den Preis, da diese eine Sache des persönlichen Geschmacks ist. Die gebräuchlichsten Formen für Saphire sind rund und oval, doch es gibt auch welche, die birnen- oder herzförmig sind.

Behandlung
Saphire werden meistens durch Hitzebehandlungen optimiert. Experten haben festgestellt, dass die Anwendung von Hitze die Farbe und die Reinheit von Saphiren um ein Vielfaches verstärken kann. In der Juwelierbranche ist dies ein weithin anerkanntes Verfahren. Die meisten Methoden haben keine negativen Auswirkungen auf die Langlebigkeit des Saphirs.

Nur die besten und seltensten Saphire werden in perfektem Zustand gefunden und benötigen keine zusätzlichen Behandlungen. Dadurch sind sie wesentlich wertvoller. Im Schnitt ist ein Saphir, der nicht hitzebehandelt wird, um bis zu 2,5-Mal teurer als ein praktisch identer hitzebehandelter Saphir.

Herkunft
Auch wenn manch sich manche Saphire ähnlichsehen, haben sie aufgrund ihrer Herkunft unterschiedliche Preise. Die teuersten Saphire kommen aus Kaschmir, einer Region, die seit Jahrhunderten für ihre hochqualitativen Saphire bekannt ist. Als zweitbeste Herkunft von Saphiren gilt Myanmar, gefolgt von Sri Lanka, Madagaskar und Tansania. Was die Herkunft betrifft, sind Saphire aus den basaltischen Ländern (vor allem Australien, Äthiopien, Nigeria, Vietnam, Thailand und Kambodscha) am wenigsten wertvoll.

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