Valentine's Express Delivery

Diamond Education Schliffgraduierung

Der Schliff wird in erster Linie von der Harmonie zwischen Ober- und Unterteil, Tiefenproportionen sowie Winkelgrade beeinflusst, was dazu führt, dass der Diamant entweder Licht ableitet (poor cut) oder es optimal refraktiert und reflektiert (excellent cut). Die Prozentwerte von Tafel und Tiefe werden wie folgt berechnet:

Depth Percentage

Tiefenprozentwert: Je höher dieser Wert ist, desto tiefer ist der Stein. Je niedriger, desto flacher.

Table Percentage

Tafelprozentwert: Je höher der Wert, desto größer wirkt die Tafel. Je niedriger, desto kleiner wirkt sie.

Tafel- und Tiefenwerte wirken darauf ein, wie das Licht innerhalb des Diamanten geleitet wird und sich auf die Brillanz auswirkt. Wenn ein Schliff zu flach ist, kann das Licht aus den Seiten austreten und der Stein verliert an Glanz. Wenn der Schliff dagegen zu tief ist, verliert der Diamant das Licht durch das Unterteil und er wirkt stumpf oder dunkel.

Normal curve showing the relationship between depth and grading

Das GIA hat ein Bewertungssystem entwickelt, welches diese und andere Faktoren in Betracht zieht, um eine wissenschaftliche Begutachtung des Feuers eines Diamant geben zu können. Seventy Seven Diamonds nutzt die Benotung des GIA von „Excellent“, „Very Good“, „Good“, über „Fair“ und „Poor“ (letztere werden auf der Webseite nicht gezeigt), um den Kunden zu helfen, die Qualität der Diamanten einzuschätzen. Die unten abgebildete Tabelle zeigt die GIA-Bewertungsstufen in Bezug auf den Schliff.

Excellent (or Ideal) Very Good Good Fair/Poor
Ideal Cut

Diamanten, die als „Excellent“ oder „Ideal“ ausgezeichnet werden, haben den meisten Glanz, mehr Dispersion und Feuer und werden daher als qualitativ hochwertiger angesehen. Das Licht, welches sich durch einen Diamanten mit Idealschliff bewegt, wird fast vollständig durch die Oberseite des Steins zurückreflektiert und bringt daher seine volle Brillanz zum Ausdruck.

Fine Cut

Diamanten, die als „Very Good“ eingeschätzt werden, bieten etwas weniger Brillanz und Funkeln als jene mit „Excellent“-Schliff. Da jedoch der Unterschied zwischen beiden für das ungeübte Auge fast unersichtlich ist, bieten Schliffe mit dem Grad „Very Good“ oft ein besseres Preis-Leistungsverhältnis als Diamanten mit Note „Excellent“.

Good Cut

Diamanten, die als „Good“ qualifiziert werden, lassen üblicherweise etwas Licht entkommen während des Reflektionsprozesses, obwohl auch hier der Unterschied zu Diamanten mit „Very Good“ sehr klein ist, weshalb sich diese Diamanten für kleinere Budgets eignen, da sie ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis haben.

Shallow and Deep Cut

Licht, welches sich durch einen flach geschliffenen Diamanten bewegt, geht an der Unterseite des Steins verloren, weshalb der Lichtverlust diese Diamanten leblos erscheinen lässt.

Bei einem tief geschliffenen Diamanten tritt das Licht an den Seiten aus, und verdunkelt damit alle oder die meisten Bereiche des Steins.

Die geringe Brillanz von Diamanten mit den Noten „Fair“ oder „Poor“ kann für das ungeübte Auge bemerkbar sein, weshalb sich diese Steine auch im unteren Preissegment bewegen.

ANDERE, DEN SCHLIFF BEEINFLUSSENDE FAKTOREN

Symmetrie

Wenn die Facetten eines Diamanten gut ausbalanciert und bündig angeordnet sind, hat der Stein die nötige Symmetrie, die entscheidend für optimale Brillanz und Funkeln ist. Symmetriefehler sind unter anderem missgestaltete Facetten, deplazierte Facetten oder dezentrierte Tafeln.

Symmetry of diamonds

Polierung

Nachdem ein Diamant geschliffen wurde, muss jede Facette poliert werden. Dieser Prozess kann zu Schrammen oder Kratzern führen, die wie Streifen auf der Oberfläche einer Motorhaube nach der Politur sind. Wenn ein Diamant keine Kratzer oder nur kaum bemerkbare hat, ist die Polierung hochwertig. Kratzer, Streifen, Brennspuren durch zu hohe Hitze, oder raue Rundisten können die Benotung der Polierung eines Diamanten herabstufen. Falls die Fehler signifikant sind, können sie die gesamte Schliffgraduierung beeinträchtigen.

Symmetrie

Die Beziehung zwischen dem Oberteil und den Winkeln des Unterteils hat Auswirkungen auf das Aussehen des Diamant. Die Unterteil-Winkel eines Diamants müssen stimmig sein, damit das Licht optimal eingefangen und reflektiert wird. Ein steilerer Winkel kann jedoch durch ein flacheres Oberteil ausgeglichen werden und umgekehrt.

Bei Diamanten mit extrem tiefen Unterteilen, erscheint oft die gesamte Fläche der Tafel dunkler, wobei ein Effekt entsteht, der auch „Nagelkopf“ („nailhead“) genannt wird. Steine mit flacheren Unterteilen erzeugen aufgrund der Spiegelung von der Rundiste in der Tafel eher einen „Fischauge“-Effekt.

WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN

Cut grading across shapes Schliffgraduierung bei FantasieformenLearn More Polishing process PolierverfahrenLearn More
Hearts and arrows Herzen und PfeileLearn More Anatomy of a diamond Die Anatomie eines Diamanten und die Effekte des LichtsLearn More

77 Diamonds has updated its Privacy policy in compliance with EU Cookie Legislation. This details which cookies we use and what information we collect on our website. By using this site you consent to this use in our Privacy & Cookie Policy. Which links to our policy here.

BE A
VIP

Close